Stammdaten für Errichter & Prüfgeräte

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Errichter (eingetragener Elektrofachbetrieb)

PV-Tester (DC-Seite nach DIN EN 61557-16)

NA-Schutz-Prüfgerät

Logo / Briefkopf

PV-Inbetriebnahmeprotokoll

nach DIN EN IEC 62446-1 + VDE-AR-N 4105 · Inbetriebnahme netzgekoppelter PV-Anlagen
Protokoll-Nr.
PV-YYYYMM-NNN
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ErstinbetriebnahmeIEC 62446-1 Kategorie 1
Wiederkehrende PrüfungDIN EN IEC 62446-2
Nach Erweiterung / UmbauTeilprüfung erforderlich

1. Anlagenbetreiber & Anlagenstandort

Name / Firma (Anlagenbetreiber)
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort
Gebäude / Dach / Ausrichtung (z. B. Süd 35°, Satteldach)

2. Errichter (eingetragener Elektrofachbetrieb)

Firma
EFK-Name (verantwortl. Elektrofachkraft)
Installateur-Nr. VNB
Netzbetreiber
Telefon
E-Mail

3. Anlagendaten

DC-Nennleistung (kWp)
AC-Nennleistung Σ SAmax (kVA)
PAmax gesamt (kW Wirkleistung)
Anzahl Module
Anzahl Strings
Anzahl MPP-Tracker
Netzanschluss
1-phasig (bis 4,6 kVA)
3-phasig (Drehstrom)

4. PV-Module

Hersteller
Typ / Modell
PMPP (Wp, STC)
Module pro String
UOC STC (V)
ISC STC (A)
UMPP (V)
IMPP (A)

5. Wechselrichter

Hersteller
Typ
Seriennummer
SAmax (kVA)
PAmax (kW)
Firmware-Stand
Anzahl MPPT
UDC,max (V)
Einheitenzertifikat nach VDE-AR-N 4105 E.4 vorhanden

6. Schutzorgane DC & AC

DC-Trenner (Typ / In / Un)
DC-SPD (Typ 1 / 2, Anzahl)
Strangsicherungen (A, Anzahl)
AC-Trenner / LS (In / Charakteristik)
RCD Typ B (In / IΔn)
AC-SPD (Typ)

7. Sichtprüfung Allgemein IEC 62446-1 Anhang B.1

PV-Generator ausreichend hinterlüftet
Korrosionsbeständige & -verträgliche Materialien
Alle Komponenten dauerhaft & sicher befestigt
Biegeradien der Kabel eingehalten
Kabel erd- & kurzschlusssicher verlegt
UV-beständige Kabelbinder / Leerrohre
Schutz gegen mechanische Beschädigung
Potentialausgleich Gestell / Modulrahmen ausgeführt
Blitz- / Überspannungsschutz-Konzept umgesetzt

8. Sichtprüfung DC-Seite IEC 62446-1 Anh. B.2 · DIN VDE 0100-712

Schutzklasse II / verstärkte Isolierung auf der DC-Seite
DC-Komponenten bemessen für höchstmögliche Spannung & höchstm. Strom
Strangkabel ausgelegt für Σ-Fehlerstrom paralleler Strings
PV-Steckverbinder nur gleicher Typ / Hersteller (keine Mischung)
DC-Lasttrennschalter vor WR vorhanden & zugänglich (VDE 0100-712 Abs. 536.2.2)
Potentialausgleichsleiter parallel & eng zu DC-Kabeln geführt
Bei Sperrdioden: Rückspannung UR ≥ 2 × Uoc,STC
DC-Verkabelung mit Zweifach- / verstärkter Isolierung

9. Sichtprüfung AC-Seite & Beschilderung IEC 62446-1 Anh. B.3 / B.4

AC-Trenneinrichtung vorhanden & zugänglich
Einfache Trennung WR oder RCD Typ B (sofern erforderlich)
Leitungsschutz AC-seitig bemessen
Feuerwehrschild nach IEC 60364-7-712 am Hausanschluss / Zählerplatz
Warnhinweis „Doppelversorgung — vor Arbeiten beidseitig trennen"
DC-Warnhinweis am Trenner „Spannung auch bei Sonnenlicht bei geöffnetem Schalter"
Schaltplan AC + DC am WR / in dessen Nähe griffbereit
WR-Schutzeinstellungen vor Ort dokumentiert

PV-Inbetriebnahmeprotokoll

Messungen & Erprobung nach DIN EN IEC 62446-1 Kategorie 1 (Anhang C)
Protokoll-Nr.
PV-YYYYMM-NNN
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10. Messbedingungen

Einstrahlung G (W/m²)
Modul-Temperatur (°C)
Umgebungstemperatur (°C)
Prüfdatum
STC-Korrektur der Messwerte durchgeführt (G, TMod einbezogen)

11. Prüfgeräte

PV-Tester (DIN EN 61557-16)
Hersteller / Typ
Seriennummer
Norm
Kal. gültig bis
NA-Schutz-Prüfgerät
Hersteller / Typ
Seriennummer
Prüfverfahren
Kal. gültig bis

12. Strang-Messwerte UOC / ISC je String · Abweichung zulässig ±5 %

Str. MPPT Mod. Uoc,Soll Uoc,Ist Δ % Isc,Soll Isc,Ist / Impp Δ % i. O.
Sollwert-Automatik: Uoc,Soll = Modul-UOC,STC × Module/String (aus Seite 1). Isc,Soll = Modul-ISC,STC. Abweichung > ±5 % gegen Datenblatt oder Parallelstrings → Messung wiederholen / Ursache klären.

13. Polaritätsprüfung & Isolationsmessung DC RISO Tab. 2 IEC 62446-1

String Polarität ok Prüfspannung RISO (DC+ → PE) RISO (DC− → PE) Grenze i. O.
Aktuelle Grenzwerte (IEC 62446-1 Tab. 2) — Systemspannung Uoc,STC = · Prüfspannung: · Mindest-RISO:

14. Schutzleiter & Potentialausgleich RPE ≤ 1 Ω

Messstelle RPE Grenzwert i. O. Bemerkung
Modulrahmen → HPAS
Ω
≤ 1 Ω
Gestell / Unterkonstruktion → HPAS
Ω
≤ 1 Ω
WR-Gehäuse → HPAS
Ω
≤ 1 Ω
Generatoranschlusskasten → HPAS
Ω
≤ 1 Ω

15. Funktionsprüfungen

DC-Trennschalter schaltet sicher unter Last
Wechselrichter startet, synchronisiert, speist ein
Alle MPP-Tracker arbeiten (Leistung > 0 je Tracker)
Kommunikation / Monitoring-Portal aktiv
Anzeige WR stimmt mit AC-Messwert überein
NA-Schutz löst korrekt aus (Detail-Einstellwerte Seite 3)

16. Kategorie 2 (optional / bei Anlagen > 10 kWp empfohlen)

ausklappen
I-U-Kennlinie je String aufgenommen (Anhang beilegen)
Infrarot-Thermografie Module & Verbindungen (Bild-Anhang)
MPP-Leistung / Füllfaktor FF je String geprüft
STC-Korrektur auf Standardbedingungen durchgeführt

PV-Inbetriebnahmeprotokoll

Inbetriebsetzung nach VDE-AR-N 4105 Anhang E.8 · NA-Schutz, Schieflast, Blindleistung
Protokoll-Nr.
PV-YYYYMM-NNN
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17. Erforderliche Zertifikate & Nachweise VDE-AR-N 4105 Abschn. 5

Datenblatt E.2 Erzeugungsanlage vollständig ausgefüllt
Datenblatt E.3 Speicher (falls vorhanden)
Einheitenzertifikat E.4 vorhanden
Zertifikat NA-Schutz E.6 (bei zentralem NA-Schutz)
Konformitätserklärung des Herstellers
Anmeldung beim Netzbetreiber erfolgt

18. NA-Schutz — Ausführung & Einstellwerte

Integriert im Wechselrichter (bis Σ SAmax ≤ 30 kVA zulässig)
Zentraler NA-Schutz (Pflicht ab Σ SAmax > 30 kVA)
Schutzfunktion Sollwert taus,soll Eingestellt taus,ist i. O.
Spannungssteigerungsschutz U> 1,10 · Un ≤ 0,2 s
V
s
Spannungssteigerungsschutz (10-min-Mittelwert) U>> 1,10 · Un ≤ 600 s
V
s
Unterspannungsschutz U< 0,80 · Un ≤ 3 s
V
s
Unterspannungsschutz U<< 0,45 · Un ≤ 0,3 s
V
s
Überfrequenz f> 51,5 Hz ≤ 0,1 s
Hz
s
Unterfrequenz f< 47,5 Hz ≤ 0,1 s
Hz
s
Wiederzuschaltung (0,85…1,10 · Un; 47,5…50,05 Hz) nach ≥ 60 s
s

19. Schieflast max. 4,6 kVA Unsymmetrie je Außenleiter

Symmetrie erfüllt durch dreiphasigen WR / Drehstromgenerator
Aufteilung einphasiger Erzeuger auf L1 / L2 / L3
Symmetrieeinrichtung (begrenzt auf ≤ 4,6 kVA)
L1 L2 L3 Δmax ≤ 4,6 kVA
pEmax neu (kVA)
pEmax Σ (Bestand + neu) (kVA)

20. Blindleistung & Leistungsregelung

Blindleistungsverfahren
Standard-Kennlinie cos φ(P)
Fester Verschiebungsfaktor cos φ =
Q(U)-Kennlinie (nach VNB-Vorgabe)
Wirkleistungsreduzierung / Einspeisemanagement
Drosselung im WR auf % eingestellt (§ 9 EEG, Altanlagen)
Zert. techn. Steuerung zur Drosselung auf %
Ferngesteuerte Reduzierung durch VNB vorhanden (RSE / FRE oder SMGW nach § 14a EnWG)
Energieflussrichtungssensor funktionsgetestet
PAV-E-Überwachung vorhanden & Funktionstest erfolgreich
Eingestellte Wirkleistung PAV-E = kW

21. Übergabe & Einweisung

Betreiber eingewiesen (Trennvorgang, Notabschaltung, Monitoring, Reinigung, Wartungsintervalle)
Dokumentation übergeben: Schaltpläne AC + DC, Datenblätter, Bedienungsanleitungen, dieses Protokoll
Wartungsvertrag / Wartungshinweis ausgehändigt
Anlage errichtet nach VDE-AR-N 4100, VDE-AR-N 4105 und TAB des VNB

22. Gesamtergebnis

BestandenFreigabe für Parallelbetrieb
Mit MängelnParallelbetrieb erst nach Nachbesserung
Nicht bestandenParallelbetrieb nicht zulässig
Datum der Inbetriebsetzung
Wiederkehrende Prüfung empfohlen (+4 Jahre · IEC 62446-2)
Festgestellte Mängel / Bemerkungen

23. Unterschriften

Ort, Datum
Errichter / Elektrofachkraft (EFK)
Anlagenbetreiber